Handwerker öffnen die Türen ihrer Werkstatt.

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Die Europäischen Tage des Kunsthandwerks finden am 28. und 29. März im Kanton Jura statt. Das Publikum kann in rund fünfzehn Werkstätten und zwei Museen traditionelles Handwerk entdecken.

Töpferin, Konservator-Restaurator, Klöpplerin, Schmuckdesigner oder auch Buchbinderin werden anlässlich der Europäischen Tage des Kunsthandwerks (JEMA) im Mittelpunkt stehen. Die Veranstaltung, die alle zwei Jahre im Kanton Jura stattfindet und an diesem Montag vorgestellt wurde, wird am 28. und 29. März in den vier Bezirken durchgeführt. Insgesamt werden rund fünfzehn Kunsthandwerkerinnen und -handwerker ihre Werkstätten für das Publikum öffnen. Nach Anmeldung können Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Facetten dieser Berufe entdecken. Zwei Museen beteiligen sich ebenfalls: das Jurassica Forschungs- und Konservierungszentrum in Porrentruy sowie das Jurassische Museum für Kunst und Geschichte in Delémont.

Ursula Gutzwiller ist Sattlerin. Sie nimmt zum ersten Mal an den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks teil. Sie möchte insbesondere zeigen, «dass man neue Dinge schaffen kann, die Bestand haben und nicht nur zwei oder drei Jahre überdauern wie manche Industrieprodukte».