Ich erzähle mit Keramik Geschichten. Meine Figuren wirken manchmal niedlich, aber sie sind nie harmlos. Mich interessiert dieses Spannungsfeld zwischen Schönheit und Abgrund – und ein leiser, manchmal schwarzer Humor gehört für mich einfach dazu.“
Christine Aschwanden nutzt Keramik, um Geschichten zu erzählen. Vielseitig, verspielt und poetisch, erstreckt sich ihre Arbeit über ein breites Spektrum künstlerischer und angewandter Werke. Die Objekte werden durch die Erzählung und die Darstellung zusammengehalten, die sich durch alle ihre Werke ziehen. Immer ein wenig bizarr und gespickt mit ruhigem, oft schwarzem Humor.
Die von Christine Aschwanden geschaffenen Kreaturen haben etwas Schönes, ja sogar Niedliches an sich, und doch sind sie keineswegs harmlos. Die Schaf- und Nashornköpfe mit ihren großen, leeren Augen wollen uns daran erinnern, dass die Schmuckstücke, die sie tragen, nicht die ganze Wahrheit sagen. Dass sie zu schön sind, um von dieser Welt zu sein. Weil sie uns ihre dunkle Seite verbergen.
Informationen
Adresse der Werkstatt
Stationsstrasse 15
3097 Liebefeld
Zugang
- Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
- Parkplatz in der Nähe
Sprachen
Deutsch
Der Workshop
- Unterrichtet Erwachsene
Teilnahme an den ETAK
2022 Bern