Der Übergang zum Tragen einer Augenprothese ist ein sensibler Schritt im Leben, den wir durch unsere Worte und unsere Kunst erleichtern können.
Nach einer mehr als siebenjährigen Ausbildung bei ihrem Vater Matthias Buckel ist Milena Buckel heute professionelle Okularistin. Zusammen mit ihrer Schwester Marina führt sie damit dieses wertvolle Familienhandwerk fort, das seit vier Generationen weitergegeben wird. Neben der Herstellung von Augenprothesen arbeitet sie mit zahlreichen Künstlern zusammen und realisiert spezifische Aufträge in den Bereichen zeitgenössische Kunst, Schmuckdesign und Design.
In ihrer Praxis im Wallis fertigt Milena Buckel maßgeschneiderte Augenprothesen an. Mit der tragbaren Werkbank, die ihrem Großvater gehörte, ist sie regelmäßig in der gesamten Westschweiz unterwegs. In weniger als zwei Stunden bläst sie mit Präzision und Sorgfalt das Glas, formt mithilfe von gefärbten Glasstäben eine Iris, setzt die Pupille exakt ein und passt die Form an die Gesichtsform des Patienten an. Dieses Know-how entstand vor fast 200 Jahren in Lauscha, dem deutschen Glasbläserdorf, aus dem ihre väterliche Familie stammt.
Informationen
Zugang
- Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität möglich
- Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
- Parkplatz in der Nähe
Wichtige Informationen
1. Stock
Sprachen
Französisch