Das Scherenschneiden ähnelt der Bildhauerei: Man entfernt das Überflüssige und bringt das Wesentliche hervor – eine Stimmung.
Die Leidenschaft für das Scherenschneiden entstand sowohl in der Schule, wo diese Kunst Teil des Lehrplans war, als auch zu Hause, wo ihr Vater Silhouetten schnitt. Schon früh hielten Henriette Hartmanns Scheren ihre Klassenkameraden in ausgeschnittenen Formen fest. Ihre Arbeiten sind in der Tradition verwurzelt, doch sie hat auch Freude daran, einen zeitgenössischeren Stil zu entwickeln.
Die bildenden Künste nehmen im Leben von Henriette Hartmann einen wichtigen Platz ein. Sie besucht Kurse in verschiedenen Ateliers, insbesondere im Süden Frankreichs. Seit mehreren Jahrzehnten ist das Scherenschneiden ihre wichtigste Tätigkeit. Sie stellt regelmässig aus, unterrichtet und arbeitet auf Auftrag. Im Jahr 2014 erhält sie den Waadtländer Preis für immaterielles Kulturerbe.
Informationen
Zugang
- Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität möglich
- Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
- Parkplatz in der Nähe
Sprachen
Französisch
Teilnahme an den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks
2015 Waadt, 2016 Waadt