Wir alle haben einen Ankerpunkt – für mich ist es das Bild. Mit einem Bild kann man Informationen vermitteln, Gefühle ausdrücken und Geschichten erzählen.
Muriel Jeanmonod, autodidaktische Künstlerin aus dem Val d’Anniviers, hat das Bild stets ins Zentrum ihres Ausdrucks gestellt. Nach Erfahrungen in Video, Fotografie und Grafik entdeckt sie das Scherenschnitt-Handwerk eher zufällig infolge einer Verletzung – eine traditionelle Kunst, die sie sich aneignet und rasch modernisiert. Heute entwickelt sie ein persönliches Werk, in dem sich visuelle Sensibilität und handwerkliches Erbe verbinden.
Ihr kreativer Ansatz beginnt mit der Fotografie. Bei ihren Streifzügen im Valais hält sie Landschaften, Tiere und Lichtstimmungen fest, die bereits bei der Aufnahme für den Scherenschnitt gedacht sind. Die Bilder werden am Computer in Schwarz-Weiß bearbeitet und anschließend mit dem Skalpell sorgfältig von Hand ausgeschnitten. Geduld, Konzentration und die Beherrschung von Kontrasten sind entscheidend, um jedes Blatt in eine lebendige, tiefgründige und entschieden zeitgenössische Papierkunst zu verwandeln.
Informationen
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