Mit Papier und Klebstoff kann man alles erfinden.
Die in Bulgarien geborene Mira Stefanova absolvierte eine Ausbildung in Keramik und Bildender Kunst, bevor sie sich 1990 im Jura niederließ. Dort entdeckte sie die Pappmaché-Technik, als sie in einer Werkstatt arbeitete, die unter anderem Karnevalsmasken herstellte. Sehr schnell war sie von den unendlichen Möglichkeiten dieser Technik fasziniert. Seitdem hat sie diese Technik zu ihrer Ausdrucksform gemacht und fertigt Spielzeug, Schachteln, Möbel, Dekorationen und alle möglichen anderen Gegenstände, sowohl künstlerische als auch alltägliche.
Dank ihres Know-hows, das sie als eine der wenigen Personen in der Schweiz beherrscht, kann Mira Stefanova jede beliebige Struktur herstellen. Jedes Jahr fertigt sie insbesondere fast 300 Masken für die Guggenmusik-Gruppen des Basler Karnevals an. Karton und Papier werden in verschiedene Klebstoffe getaucht, wodurch sie weich werden. Anschließend werden sie in kleine Stücke geschnitten, die in eine Gipsform gelegt werden. Nach dem Trocknen wird die Form aus der Gipsform genommen und bemalt.
Programm für die Tage des Kunsthandwerks
Dauer
1h
Teilnehmer
6 maximal pro Besuch (nach Anmeldung)
Samstag 28 Februar
Sonntag 29 März
Informationen
Zugang
- Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
- Parkplatz in der Nähe
Sprachen
Französisch