Man muss loslassen können: wenn man ein Werkstück den Händen des Feuers anvertraut oder wenn die Form, die unter den eigenen Fingern entsteht, nicht derjenigen entspricht, die man sich vorgestellt hatte.

Die autodidaktische Keramikerin Nathalie Insomby entdeckte 1998 die Arbeit mit Ton. Durch verschiedene Kurse und Workshops entwickelte sie nach und nach eine persönliche Handschrift, die von der Suche nach runden und harmonischen Formen geprägt ist. Als Gründerin des Ateliers La Maison de Nathalie, das sie seit rund zehn Jahren führt, schafft sie Einzelstücke und macht ihr Atelier zugleich zu einem Ort des Austauschs, der Ausstellungen und der Begegnung rund um die Keramikkunst.

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren arbeitet Nathalie Insomby mit Ton und formt von Hand Objekte mit klaren, schlichten Linien – ganz ohne Töpferscheibe. Sie verarbeitet hauptsächlich weissen Ton und Porzellan, die sie nach einer alten Technik mit einem Stein poliert, bevor sie sie im Sägemehlfeuer räuchert. Die zufälligen Spuren des Rauchs und die feinen Unregelmässigkeiten des Materials verleihen jedem Werk seinen einzigartigen Charakter zwischen Sanftheit und Poesie.

GE-nathalie-insomby-ceramiste-realisation©justine gerritsen.jpg © Justine Gerritsen
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Informationen

Adresse der Werkstatt

La maison de Nathalie
Rue de Frémis 10
1224 Puplinge

Zugang

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
  • Parkplatz in der Nähe

Sprachen

Französisch

Der Workshop

  • Unterrichtet Erwachsene

Teilnahme an den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks

2025 Genf