Zwischen Fantasie und Wirklichkeit prägen die Pflanzen- und Mineralwelten das Schaffen von Elisabetta Bergonzo. Der Ton wird zum Raum, in dem sich die Spuren eines Traums oder einer Emotion niederlassen und flüchtige Augenblicke eingefangen werden, die unsere wandernden Gedanken bevölkern. Im ständigen Dialog mit dem Lebendigen erscheinen ihre Werke wie Fragmente einer inneren Landschaft.
Ein Blattwerk auswählen, dann ein weiteres und noch eines, geleitet von den Eindrücken, die sie dabei empfindet – dies ist der ruhige Weg, dem Corinne Kohli folgt. Ein verschlungener Pfad, als würde sie vergängliche Spuren und pflanzliche Abdrücke sammeln. Ganz dem Zuhören hingegeben, inmitten lebendiger Säulen, die ihre undeutlichen Worte flüstern.